Gandhi, eine „sagenhafte Knalltüte“. Und Kriegsgegner, die nicht mit Gewalt auf Gewalt antworten wollen, sondern Alternativen suchen: “Lumpen-Pazifisten". Der Herr Lobo empfiehlt sich als Nachfolger von Martenstein bei der BILD. Da fühlt er wohl ein bisschen mehr bei der Nachricht. Ich fühle seitens Herrn Lobo indes eine gewisse Feindseligkeit Menschen gegenüber, die nicht direkt seiner Meinung sind.
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Die Feindseligkeit ist ja wohl auch völlig verständlich und im Text sauber begründet. Toller Text von Lobo, Danke für den Link.
Hm, du begegnest also einem Pazifisten mit Aggressivität?
Das müsstest du weiter ausführen, ich bin nicht sicher, dass ich dich da richtig verstehe.
Um vorab meinen Kommentar zu erklären: Ich teile die Position von Lobo, dass das Hinnehmen der russischen Kriegsverbrechen keine moralisch hochstehende Position ist. Die deutschen Pazifisten demonstrieren teils für Putins Recht zum Angriffskrieg, das lehne ich ab. Und Gandhi hat wirklich seltsame Sachen gesagt, auch die zitierte, ist doch tatsächlich der fehlende bewaffnete Widerstand ein Kernfaktor bei der Machtübernahme der Nazis und der Durchführung des Holocausts gewesen. Das Bild, dass gewaltfreie Juden Hitlers Herz erweichen würden und er dann von ihrer Vernichtung absehen würde ist absurd, mehr: obszön und beleidigend für die schwierige Situation dieser Menschen, und es weist sogar die Schuld für ihr Leid den Opfern zu. Sie seien ja nur nicht ausreichend pazifistisch gewesen.
Also ja, es kann völlig berechtigt sein einer pazifistischen Position aggressiv zu begegnen, wenn man sie im Kontext ethisch verwerflich findet.